
Hi, ich bin Lisa.
Mich interessiert, was Menschen hilft, sich selbst und ihre Reaktionen besser zu verstehen – und welche Veränderungen im eigenen Alltag wirklich tragfähig sind.
In meiner Arbeit verbinde ich psychologisches Wissen mit einer körperorientierten Perspektive. Dabei geht es nicht nur darum, etwas zu verstehen, sondern auch wahrzunehmen, was Belastung im Körper auslöst und was dabei helfen kann, wieder mehr Orientierung und Regulation zu finden.
Worauf meine Arbeit aufbaut
Im Mittelpunkt meiner Arbeit01 — Körperorientierte Arbeit
Belastung zeigt sich nicht nur in Gedanken oder Gefühlen, sondern oft auch körperlich – zum Beispiel als Anspannung, innere Unruhe oder Erschöpfung.
Deshalb beziehe ich körperliche Reaktionen bewusst in die Beratung ein. Somatic Experiencing bietet dafür eine körperorientierte und traumasensible Perspektive auf Stress, Regulation und das autonome Nervensystem. Ich befinde mich aktuell in der Ausbildung in Somatic Experiencing.
Mehr zu Somatic Experiencing
Somatic Experiencing® (SE) ist ein körperorientierter Ansatz, der von Peter A. Levine entwickelt wurde. Ursprünglich entstand er aus der Arbeit mit den Auswirkungen von Stress- und Traumaerfahrungen und basiert auf der Annahme, dass belastende Erlebnisse nicht nur psychisch, sondern auch auf Ebene des Nervensystems verarbeitet werden. Im Mittelpunkt steht daher die Wahrnehmung körperlicher Empfindungen und die Förderung der natürlichen Selbstregulationsfähigkeit des Organismus.
Anders als bei rein gesprächsorientierten Verfahren richtet sich die Aufmerksamkeit auf gegenwärtige Körperempfindungen, innere Zustände und die Signale des autonomen Nervensystems. Durch ein behutsames und ressourcenorientiertes Vorgehen können körperliche Reaktionen auf Stress besser wahrgenommen und reguliert werden. Ziel ist es, die eigene Körperwahrnehmung zu stärken, das Nervensystem in seiner natürlichen Regulation zu unterstützen und ein größeres Gefühl von Stabilität, Sicherheit und Verbundenheit mit sich selbst zu fördern.
Somatic Experiencing wird heute sowohl im Kontext von Stressbewältigung und Resilienzförderung als auch im Bereich der Traumaforschung und Traumabegleitung eingesetzt. Im Vordergrund steht dabei nicht die detaillierte Bearbeitung belastender Erinnerungen, sondern die Arbeit mit dem, was sich im gegenwärtigen Erleben zeigt.
Psyche, Körper und Alltag zusammendenken02 — Gesundheitspsychologie
Gesundheitspsychologie betrachtet, wie psychische, körperliche, soziale und verhaltensbezogene Faktoren zusammenwirken.
Für meine Arbeit bedeutet das, Belastungen nicht isoliert zu betrachten, sondern auch Schlaf, Erholung, Gewohnheiten, Lebensbedingungen und vorhandene Ressourcen mitzudenken.
Mehr zu Gesundheitspsychologie
Die Gesundheitspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den psychischen, sozialen und verhaltensbezogenen Faktoren von Gesundheit und Krankheit beschäftigt. Sie untersucht, wie Gedanken, Gefühle, Einstellungen und Verhaltensweisen die körperliche und psychische Gesundheit beeinflussen und welche Bedingungen dazu beitragen, Gesundheit zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen.
Im Mittelpunkt stehen sowohl die Entstehung und Prävention von Erkrankungen als auch die Förderung gesundheitsbewusster Lebensweisen. Zu den zentralen Themen gehören unter anderem Stress und Stressbewältigung, Gesundheitsverhalten, Motivation zur Verhaltensänderung, Resilienz, soziale Unterstützung sowie der Umgang mit akuten und chronischen Erkrankungen. Darüber hinaus untersucht die Gesundheitspsychologie, wie Menschen dabei unterstützt werden können, gesundheitsförderliche Entscheidungen zu treffen und langfristig in ihren Alltag zu integrieren.
Die Gesundheitspsychologie betrachtet Gesundheit und Krankheit dabei nicht als starre Zustände, sondern als dynamische Prozesse. Dabei fließen Erkenntnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen ein, um Gesundheit und Krankheit in ihrer Vielschichtigkeit besser zu verstehen.
Menschen im Kontext betrachten03 — Systemische Perspektive
Die systemische Perspektive ergänzt meine Arbeit um den Blick auf Beziehungen, Rollen, Erwartungen und Lebenskontexte.
Dabei geht es darum, nicht nur die einzelne Person zu betrachten, sondern auch die Zusammenhänge, in denen Belastungen entstehen – und die Ressourcen, die bereits vorhanden sind.
Was ich mitbringe
- Gesundheitspsychologie, B.Sc.
- Somatic Experiencing i. A.
- Systemische Beratung
- Staatlich anerkannte Erzieherin
- Klinische Forschung & Versorgungsforschung
Berufserfahrung in pädagogischen, beratenden und klinisch-wissenschaftlichen Kontexten.